… der Sternenhimmel als Foto!

Vorwort
Es ist ein wunderschönes Hobby, allerdings darf man nicht unterschätzen,dass es auch ein sehr zeitintensives Hobby ist.
Im Gegensatz zu mir, muss man nicht gleich mit teurem und professionellem Equipment beginnen. Für die ersten Aufnahmen reicht auf jeden Fall eine einfache Digitalkamera. Es wäre von Vorteil, wenn die Kamera einen optischen Zoom hat. Wer etwas mehr ausgeben möchte ist mit einer digitalen Spiegelreflexkamera gut beraten. Wer sich erst noch eine Kamera für die Astrofotografie anschaffen will/muss,sollte sich von einem Fachmann erst mal in Ruhe beraten lassen. Denn es gibt auch in diesem Bereich große Unterschiede.

Jetzt erst einmal etwas Theorie.
Der größte Feind ist die Lichtverschmutzung in und nahe der Städte! Dabei zeigt sich eine Lichtverschmutzung in Kleinstädten von bis zu 40% und in Großstädten deutlich über 50% und mehr!
Das bedeutet, dass wir weniger als die Hälfte sehen, als das was am Himmel tatsächlich zu sehen wäre!
Wenn man mal die Stadt ein paar Kilometer verlässt und im Dunkeln Richtung Stadt schaut,sieht man eine richtige Lichtkuppel über der Stadt!
Als erstes brauchen wir die „Dunkeladaption“, es bedeutet nichts anderes,als dass sich das menschliche Auge an die Dunkelheit gewöhnen muss. Dieser Vorgang dauert etwa 30-45 min. In diesem Zeitraum sollte man jegliches helles Licht vermeiden. Selbst ein kurzer Blick auf das Handy, macht die Adaption zunichte und man fängt wieder von vorne an.
Um jedoch nicht im Dunklen zu tappen,kann man sich mit sanftem Rotlicht behelfen. Dazu reicht eine einfache Taschenlampe,die mit einer roten Folie abgedeckt wird,oder eine Bundeswehr-Taschenlampe mit Rotfilter.
Nachdem man sich an die Dunkelheit gewöhnt hat, lohnt sich ein Blick in den Nachthimmel.
Wer diesen Weg zum ersten Mal gegangen ist, wird sich wundern,wie viele Sterne man jetzt schon mit bloßem Auge sehen kann.

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