Nachdem ich günstig eine Skywatcher EQ6 bekommen habe und fest gestellt habe, das die „billige“ Handsteuerung für die Deepsky Fotografie nicht so toll ist, habe ich mich für das Autoguiding entschieden.

Aber, wer die Wahl hat…

Autoguiding ist eine Wissenschaft für sich. Leitrohr oder Off-Axis, welcher Hersteller, was für ein Controler und welche Kamera? All diese fragen wird sich jeder stellen müssen der seine Belichtungszeiten enorm steigern möchte.

Da ich ein leidenschaftlicher Bastler bin, habe ich ein Projekt gestartet, in dem ich mir einen Autoguider selber gebaut habe.

Als erstes habe ich mich für ein Leitrohr entschieden. Hierfür habe ich mir erst mal ein sehr Preisgünstiges Teleskop gekauft. An dieses habe ich dann eine CCD-Camera der Firma ImagingSource (DMK41BF02) adaptiert. Als nächstes habe ich mir eine Parallelhalterung mit Schwalbenschwanzaufnahme besorgt. Für das Leitrohr habe ich dann noch 2 Micrometer Verstelleinheiten angebracht. (Es ist ja nicht immer ein Leitstern genau da wo man z.B. einen Nebel aufnehmen möchte)

Als Hauptrohr benutze ich zur Zeit ein Celestron C8. 

Weiter habe ich mir 2 Schrittmotortreiber bestellt. Als Controler habe ich mich für ein Compact-Vision-System der Firma National Instruments entschieden. (CVS NI1454) 

Das Programm war schnell geschrieben. Beim ersten Test mit fliegender Verdrahtung, war eine Verfolgung von einer Stunde kein Problem. Sobald das Wetter es zulässt, werde ich eine Langzeitaufnahme von einem Stern machen und das Ergebnis hier Preis geben. Zur Zeit baue ich die ganze Technik in einen Schaltschrank ein. Weiter Bilder folgen.

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